Ocho Rios / München – Wenn die Karibik von Naturgewalten getroffen wird, ist schnelle Hilfe entscheidend. Nach dem verheerenden Hurrikan Melissa, der Ende Oktober in Jamaika schwere Schäden anrichtete, haben die MSC Group und die MSC Foundation nun umfangreiche Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Dabei zeigt sich, wie die logistische Stärke eines Kreuzfahrtriesen direkt vor Ort helfen kann.
Die MSC Divina als Hoffnungsträger
Bereits am 11. November machte die MSC Divina im Hafen von Ocho Rios fest – doch diesmal waren nicht nur Urlauber an Bord. Im Rahmen ihrer Route lieferte das Schiff dringend benötigte Hilfsgüter direkt ins Krisengebiet:
- 12.719 Liter Trinkwasser (3.360 Gallonen) in Flaschen.
- 264 Planen zur Errichtung von Notunterkünften und zur Abdichtung beschädigter Häuser.
Diese Güter decken den unmittelbarsten Bedarf, den die lokalen Hilfsorganisationen nach dem Sturm gemeldet hatten.
Logistische Unterstützung auf dem Seeweg
Neben der direkten Lieferung durch die Kreuzfahrtsparte nutzt MSC auch seine Kapazitäten in der Containerschifffahrt. Die MSC Foundation hat zugesagt:
- Den kostenlosen Seetransport von 12 Containern mit Hilfsgütern aus den USA.
- Die Schenkung von 14 Containern, die vor Ort dauerhaft für die Lagerung und Verteilung von Gütern durch Organisationen wie Food For The Poor genutzt werden können.
„Tief verpflichtet“ – Ein Statement der Reederei
Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises, betonte die enge Verbindung zur Region: „Wir fühlen uns zutiefst verpflichtet, die Menschen in Jamaika bei der Bewältigung der verheerenden Auswirkungen zu unterstützen. Durch die koordinierte Lieferung arbeiten wir mit lokalen Partnern daran, die Bedürftigen mit lebenswichtigen Gütern zu versorgen.“
Es ist nicht das erste Mal, dass die MSC Foundation bei Naturkatastrophen einspringt, um die operativen Kapazitäten in den betroffenen Destinationen zu stärken. Für uns Kreuzfahrer ist es ein wichtiges Signal, dass die Reedereien den Inseln, die uns so freundlich empfangen, in schweren Zeiten etwas zurückgeben.
Fotos: MSC Cruises / MSC Foundation
